Über mich
Es gibt viele Wege, sich selbst zu verlieren. Doch vielfältig sind auch die Wege zu sich selbst zu finden, sich wieder oder ganz neu zu entdecken und spüren zu können – außerdem wunderschön und bunt.
Nach mehr als 5 Jahren Selbsterfahrung und verschiedenen Ausbildungen im Coaching-/Psychotherapiebereich möchte ich weitergeben, was wirklich hilft und wirkt, um in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Dazu habe ich mich zur Heilpraktikerin für Psychotherapie ausbilden lassen und bin aktuell noch in der Weiterbildung zur Sytemischen Beraterin.
Unsere Prägungen, also dass was wir besonders in der Kindheit erfahren, beeinflussen maßgeblich unser Denken, Fühlen und Verhalten. Weil unser Überleben abhängig davon ist, entwickeln wir unterbewusst als Kind Strategien, die es uns ermöglichen in unserem Familiensystem angenommen zu werden. Diese Strategien werden zu unseren ganz individuellen Mustern und Überzeugungen und alles was wir in frühen Jahren lernen, wiederholt sich, wenn wir groß sind und nicht mehr abhängig von unseren Eltern sind.
Und so kann es passieren, dass wir uns z.B. in Beziehungen wiederfinden, die uns nicht gut tun, wir permanent im Stress sind oder uns selbst nicht akzeptieren können, wie wir sind.
Doch es ist nicht zu spät – Veränderung ist immer möglich!
Nicht auffallen und es allen recht machen wollen! wurde zu einer meiner wichtigsten Strategien. Dadurch gewann ich vermeintliche Sicherheit als Kind in meinem System.
Bindung und Liebe war für mich verknüpft mit ganz viel Erwartungen erfüllen müssen.
Mit dieser verinnerlichten und tief verankerten Überzeugung fühlte ich mich später in sehr ungesunden Beziehungsdynamiken zu Hause. Selbstaufgabe und Überforderung waren ganz normal für mich. Und es brauchte einiges an Zeit, Erfahrungen und ganz viel Mut meine Muster allmählich nach und nach aufzubrechen.
Eine Trennung aus einer ungesunden Beziehung ist ein Prozess.
Es kostet Mut sich selbst zuzuwenden. Doch es ist das Beste, was wir tun können!
Wenn wir die Beziehung zu uns selbst stärken, werden wir auch offener für neue Beziehungen, die uns wirklich gut tun. Wir können Sicherheit und Unabhängigkeit ganz neu erleben. Es gibt kein zu spät dafür!
Alte Muster, die uns nicht mehr dienen, dürfen sanft aufgebrochen werden und neue Wege gefunden werden. Wir können jederzeit beginnen mit Wachsen in unser volles Potenzial hinein und uns selbst zuwenden, weil wir es wert sind. Weil es dieses Leben ist, was gelebt werden will.
Veränderung im Innen, bringt auch Veränderung im Außen.
Ich lernte mich selbst zu spüren, Hilfe anzunehmen, nicht alles allein schaffen zu müssen, Grenzen zu setzen, mir selbst zu vertrauen und mich anzunehmen als unperfekter Mensch, der gut so ist, wie er ist. Dass Veränderung immer möglich ist und es manchmal jemanden braucht, der einen dafür die Hand reicht.
Inzwischen lebe ich mit meinen drei Kindern (zwischen Kleinkind- bis Erwachsenenalter) und meinem Partner ein Leben, dass sich echt und lebendig anfühlt. Irgendwo zwischen Alltagswahnsinn und Selbstverwirklichung darf ich mir immer wieder selbst Erlaubnis für Pausen geben, mir selbst Bedürfnisse erfüllen und meine Werte leben. Mama zu sein ist für mich die mit schönste und herausforderndste Aufgabe des Lebens, auch beim dritten Kind.
Ich liebe es zu lieben und zu lachen. Tanke am liebsten Kraft in der Natur, auf meiner Yogamatte oder im Kontakt mit meinen liebsten Menschen. Hab meist einen Stapel an Büchern, die gelesen werden wollen und kaufe doch ein (oder zwei, drei) neue. Suche das Abenteuer, sehne mich nach dem Meer und schätze ein gutes Glas Wein.
Mittlerweile, nach allem, was ich erlebt habe, bin ich überzeugt davon, dass alles, was uns passiert, uns letztendlich dient.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich selbst zu verlieren.
Doch vielfältig sind auch die Wege zu sich selbst zu finden, außerdem wunderschön und bunt.
1985 bin ich geboren und als Einzelkind innerhalb einer dysfunktionalen Familie groß geworden. Hier habe ich seit meinen ersten Tagen gelernt, mich sehr stark anzupassen. Nicht auffallen und es allen recht machen wollen, wurden zu meinen Strategien. Dadurch gewann ich vermeintliche Sicherheit als Kind.
Meine Strategien behielt ich bei, auch als ich älter wurde, und mich in eigenen Beziehungen versuchte# zurechtzufinden. Dabei fühlte ich mich in ungesunden Beziehungsdynamiken zu Hause. Bindung und Liebe war für mich verknüpft mit ganz viel Erwartungen erfüllen müssen. Ich habe mich klein gemacht, im Glauben, es nicht besser verdient zu haben. Und opferte mich für andere auf, passte mich mehr und mehr an deren Erwartungen an, aus Angst davor allein zu sein und immer in der Hoffnung irgendwann gut genug zu sein. Doch dieses Gefühl trat nicht ein, da konnte ich tun und machen, mich verbiegen, wie ich wollte.
Um mein 30. Lebensjahr herum, war ich so ausgebrannt und konnte mich selbst kaum noch spüren. Meine Aufmerksamkeit lag auf den Bedürfnissen meiner Mitmenschen und ich befand mich permanent im Stress und in der Überforderung.
Da passierte etwas Unerwartetes. Eine sogenannte Lebenskrise traf mich wie ein Schlag. Es riss mir mit einmal den Boden unter den Füßen weg und meine mühevoll zusammen gebaute Welt, zerbrach in Einzelteile. Ich hatte eine Entscheidung zu treffen. Und trennte mich von einem Menschen, mit dem ich in Abhängigkeit verbunden war. Das war ein enormer Kraftakt und zeitgleich eine wunderbare Befreiung. Eine Trennung aus einer ungesunden Beziehung ist ein Prozess. Ich hatte glücklicherweise im entscheidenden Moment, die Kraft in mir, mich für diesen Weg zu entscheiden. Doch die wahre Trennung kam erst danach mit jedem Tag. Jeden Tag ein JA zu mir.
Hier habe ich begonnen meinen Weg zu gehen. Und wachse jeden Tag ein Stückchen mehr.
Es kostet Mut sich selbst zuzuwenden und ist das Beste, was ich tun konnte!
Ich lernte Hilfe anzunehmen, nicht alles allein schaffen zu müssen, Grenzen zu setzen, mir selbst zu vertrauen und mich anzunehmen als unperfekter Mensch, der gut so ist, wie er ist. Dass Veränderung immer möglich ist, wenn wir den Mut dazu haben und es manchmal jemanden braucht, der einen dafür die Hand reicht.
Wenn wir die Beziehung zu uns selbst stärken, werden wir auch offener für neue Beziehungen, die uns wirklich gut tun.
Veränderung im Innen, bringt auch Veränderung im Außen.
Inzwischen lebe ich mit meinen zwei Kindern und meinem Partner ein Leben, dass sich echt und lebendig anfühlt. Irgendwo zwischen Alltagswahnsinn und Selbstverwirklichung. Ich liebe es zu lieben und zu lachen. Tanke am liebsten Kraft in der Natur, auf meiner Yogamatte oder im Kontakt mit meinen liebsten Menschen. Hab meist einen Stapel an Büchern, die gelesen werden wollen und kaufe doch ein (oder zwei, drei) neue. Suche das Abenteuer, sehne mich nach dem Meer und schätze ein gutes Glas Wein.
"Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen.” - Paulo Coelho
Meine Qualifikationen:
- Seit 04/2026 Psychologische Einzel- & Paarberatung in eigener Praxis Raum zum Wachsen in Leipzig
- Seit 11/2023 Ganzheitliche Beraterin für Entwicklung & Psyche -Reflexintegration|Systemische Familienberatung – bei Villa Weißbach, Flöha
- Seit 01/2023 Ausbildung Systemische Beraterin bei Zentrum für Systemische Therapie, Chemnitz
- 04/2026 Fortbildung Prävention vor sexueller Gewalt
- 05/2024 Abschluss mit erfolgreicher Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie
- 04/2023 Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie bei Sven Krieger Institut, Chemnitz
- 2022/2023 Dozentin/Lehrkraft in der Erwachsenenbildung bei Donner + Partner, Chemnitz
- 2020/2021 Ausbildung zur ganzheitlichen Coachin für Frauen -Schwerpunkte: Scham & Schuld, Mut & Wut, Sinnlichkeit & Sexualität, bei Pia Mortimer
- 2007 Abschluss Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk (erster Berufsweg)
Meine Literaturempfehlungen:
Heinz – Peter Röhr “Die Kunst sich wertzuschätzen”
Nedra Glover Tawwab “Grenzen machen uns frei”
Virginia Satir “Meine vielen Gesichter-Wer bin ich wirklich?”
Svenja Gräfen “Radikale Selbstfürorge Jetzt!”
Diana & Michael Richardson “Zeit für Gefühle – Die Krux mit den Emotionen in der Partnerschaft”
Vivian Dittmar “Gefühle & Emotionen”
Heinz – Peter Röhr “Wege aus der Abhängigkeit”
